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Das Bewerbungsanschreiben
Sie möchten sich auf ein konkretes Stellenangebot bewerben oder suchen eine Stelle auf Eigeninitiative. In beiden Fällen sollte das Anschreiben möglichst kurz (max. 1 Seite) und auf das jeweilige Unternehmen individuell bezogen sein.
Wie und ob man eine Bewerbung kreativ gestaltet, hängt von sich persönlich, aber auch von der angebotenen Stelle und dem Unternehmen ab. So läßt sich eine Bewerbung als Marketingfachexperte kreativer anlegen als eine Bewerbung im öffentlichen Dienst. Für jede Bewerbung sind aber eine saubere Form, ausreichend breiter Rand, einheitliche Schriften und korrekte Rechtschreibung wichtig.
Beim Anschreiben sollten folgende Aspekte beachtet werden:
- Welche Anforderungen werden erwartet?
- Welche Qualifikationen, Erfahrungen und Kenntnisse haben Sie?
- Wurden positive und konstruktive Formulierungen gewählt?
- Entsprechen alle Angaben der Realität und sind überprüfbar?
- Wurden keine leeren Behauptungen aufgestellt?
- Geht die eigene Motivation auf den Leser über?
- Wird Neugierde geweckt, Sie kennen zu lernen?
- Wiederholen Sie im Anschreiben nicht Ihren Lebenslauf im Fließtext.
Das Anschreiben beinhaltet:
Name
Adresse
Telefonnummer/ E- Mail-Adresse
(Positionierung variabel)
die Empfängeradresse
der Name eines Ansprechpartners
Ort und Datum (rechtsbündig)
die Betreffzeile (ohne das Wort „Betreff“), z. B. „Ihr Stellenangebot vom...“
Sehr geehrte(r) Frau/ Herr X,
Einleitung
Der Einstieg sollte individuell und unternehmensbezogen sein. Gehen Sie darauf ein, welchen Nutzen das Unternehmen von Ihnen haben wird. Welchen Bedarf hat das Unternehmen, in welcher Situation befindet sich das Unternehmen in Bezug auf die Branche in der es tätig ist?
Hauptteil (Selbstdarstellung)
- Welche Qualifikationen werden erwartet und was für Kenntnisse (fachlich, methodisch, sozial) haben Sie? Gehen Sie dabei insbesondere auf das ein, was dem Anforderungsprofil der Stelle entspricht.
Schluss
- Was reizt Sie an diesem Unternehmen?
- Warum sind Sie der/ die Richtige?
- Wann stehen Sie zur Verfügung?
- Abschließende Redewendungen wie z. B. „Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.“
- Schlussformel, z. B. Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift
(am besten mit Füllfederhalter)
Anlagen (nicht einzeln aufführen)
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